Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge

PDF Export ODT Export


1.08_problemloesung

1.08 Problemlösung

Wichtigste Punkte

Problemlösungsmethoden
Vergleichsmethoden
ABC-Analyse
Fehlersammelliste
80:20
Was macht der Moderator in den vier Phasen
Phase 1: Problem klären, Stellen der Aufgaben
Phase 2: Brutzeit
Phase 3: Entwicklung von Lösungsideen
Phase 4: Ausarbeiten

Kontext

Zeitlich

Projektmanagement-Phasen

  • Initialisierungsphase: Formelle Gründung
  • Definitionsphase: Ziele, Organisation
  • Planungsphase: Umfeld/Stakeholder, Phasenplanung, PSP, Ablauf u. Termine, Ressourcen/Kosten, Risiken
  • Steuerung: Controlling, Änderung
  • Abschlussphase: Auflösung

Inhaltlich

  • Das Thema hat inhaltlich zu folgenden Themen Beziehungen (Nummern geben die Kompetenzelemente der IPMA an):
PM-technische Methodische Kompetenzen
1.01 Projektmanagementerfolg1.02 Interessierte Parteien1.03 Projektanforderungen und Projektziele1.04 Risiken und Chancen
1.05 Qualität1.06 Projektorganisation1.07 Teamarbeit1.08 Problemlösung
1.09 Projektstrukturen1.10 Leistungsumfang und Lieferobjekte1.11 Projektphasen, Ablauf und Termine1.12 Ressourcen
1.13 Kosten und Finanzmittel1.14 Beschaffung und Verträge1.15 Änderungen1.16 Überwachung, Steuerung, Berichtswesen
1.17 Information und Dokumentation1.18 Kommunikation1.19 Projektstart1.20 Projektabschluss
PM-Verhaltens Kompetenzen
2.01 Führung2.02 Engagement und Motivation2.03 Selbststeuerung2.04 Durchsetzungsvermögen
2.05 Entspannung und Stressbewältigung2.06 Offenheit2.07 Kreativität2.08 Ergebnisorientierung
2.09 Effizienz2.10 Beratung2.11 Verhandlungen2.12 Konflikte und Krisen
2.13 Verlässlichkeit2.14 Wertschätzung2.15 Ethik
PM-Kontext Kompetenzen
3.01 Projektorientierung3.02 Programmorientierung3.03 Portfolioorientierung3.04 Einführung von Projekt-, Programm- und Portfoliomanagement
3.05 Stammorganisation3.06 Geschäft3.07 Systeme, Produkte und Technologie3.08 Personalmanagement
3.09 Gesundheit, Arbeits-, Betriebs- und Umweltschutz3.10 Finanzierung3.11 Rechtliche Aspekte

Wichtige Begriffe

Literatur

  • Autor: Titel. Verlag, Ort Jahr, ISBN.
  • Autor: Titel. Verlag, Ort Jahr, ISBN, S. X–Y.

Siehe auch


Weitere Informationen

1.08 Problemlösung Problem resolution

Ein Großteil der Arbeit innerhalb des Projektlebenszyklus beschäftigt sich mit der Definition von Arbeitsaufgaben und der Problemlösung. Vordergründig haben die meisten der bei einem Projekt auftretenden Probleme mit dem Zeitrahmen, den Kosten, den Risiken oder den Deliverables bzw. mit einer Wechselbeziehung aller vier Faktoren zu tun. Oft stehen aber dahinter auch soziale, zwischenmenschliche Aspekte. Möglichkeiten zur Problemlösung können darin bestehen, die Deliverables zu reduzieren, den Zeitrahmen zu erweitern oder mehr Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Zur Verfügung stehen unterschiedliche Methoden der Problemlösung. Hierzu können systematische Verfahren angewandt werden:

  • Identifizierung des Problems und seiner Grundursache;
  • Entwicklung von Ideen und Möglichkeiten zur Lösung des Problems (wie z. B. „Brainstorming“, „Querdenken“ oder „Denkhüte“);
  • Auswertung der Ideen und Auswahl einer bevorzugten Option;
  • Ergreifung geeigneter Maßnahmen zur Umsetzung der gewählten Option.

Allerdings muss die Entscheidung über die Anwendung solcher Maßnahmen mit den betroffenen Interessierten Parteien abgestimmt werden.

Falls während des Problemlösungsprozesses Hindernisse auftreten, können sie mittels Verhandlung, Weiterleitung an die entsprechende Interessierte Partei, Entscheidung, Konfliktlösung oder durch Krisen-management überwunden werden.

Das Projektteam kann Problemlösungsbesprechungen auch als Mittel zur Teamentwicklung verwenden.

Erfolgreiche Problemlösung führt häufig zu einem starken Zusammenhalt des Teams.

Mögliche Prozessschritte:

  • 1. Einbeziehung von Verfahren zur Problemerkennung in den Projektplan.
  • 2. Erkennen von Situationen, die Problemlösung erforderlich machen.
  • 3. Problemanalyse, Identifizierung seiner Grundursache.
  • 4. Anwendung kreativer Methoden der Erfassung von Problemlösungsideen.
  • 5. Bewertung der Ideen und Auswahl einer bevorzugten Option unter Einbeziehung der betroffenen Interessierten Parteien bei geeigneten Prozessschritten.
  • 6. Umsetzung der ausgewählten Lösung, Bewertung ihrer Effektivität und Durchführung notwendiger Anpassungen.
  • 7. Dokumentation des gesamten Prozesses und Sicherstellung der Anwendung des Gelernten auf zukünftige Projekte.

Angesprochene Themenfelder:

  • Identifizierung und Bewertung von Lösungsalternativen
  • Gesamtsicht und Detailsicht
  • Systemdenken
  • Kosten - Nutzen - Analyse
  • Wertanalyse, Wertgestaltung

Schlüsselkompetenzen auf Levelebene:

A Hat das Problemlösungsmanagement von wichtigen Programmen bzw. Portfolios einer Organisation oder Organisationseinheit erfolgreich geleitet.

B Hat die Problemlösungssituationen eines komplexen Projekts erfolgreich gemanagt.

C Hat die Problemlösungssituationen eines begrenzt komplexen Projekts erfolgreich gemanagt.

D Verfügt über das erforderliche Wissen in Bezug auf Problemlösungsmanagement in Projekten und die Fähigkeit dieses anzuwenden.

Hauptbeziehungen zu: 4.1.3. Projektanforderungen und Projektziele, 4.1.4. Risiken und Chancen, 4.1.5. Qualität, 4.1.7. Teamarbeit, 4.1.9. Projektstrukturen, 4.1.14. Beschaffung und Verträge, 4.1.15. Änderungen, 4.2.5. Entspannung und Stressbewältigung, 4.2.6. Offenheit, 4.2.7. Kreativität, 4.2.8. Ergebnisorientierung, 4.2.9. Effizienz, 4.2.10. Beratung, 4.2.12. Konflikte und Krisen, 4.2.14. Wertschätzung, 4.3.1. Projektorientierung, 4.3.3. Portfolioorientierung, 4.3.6. Geschäft


Einzelnachweise

1.08_problemloesung.txt · Zuletzt geändert: 2016/03/06 12:56 von 91.20.247.113