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1.04_risiken_und_chancen

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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1.04_risiken_und_chancen [2016/03/01 11:57]
87.159.30.14 [Weitere Informationen]
1.04_risiken_und_chancen [2016/03/06 13:03] (aktuell)
91.20.247.113 [Weitere Informationen]
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 Das Risiken- und Chancenmanagement ist ein fortlaufender Prozess während aller Phasen des Projektlebenszyklus,​ von der Ausgangsidee bis zum Projektabschluss. Bei Projektabschluss stellen die während des Projektverlaufs im Risiken- und Chancenmanagement gewonnenen Erfahrungen einen wichtigen Beitrag zum Erfolg zukünftiger Projekte dar. Das Risiken- und Chancenmanagement ist ein fortlaufender Prozess während aller Phasen des Projektlebenszyklus,​ von der Ausgangsidee bis zum Projektabschluss. Bei Projektabschluss stellen die während des Projektverlaufs im Risiken- und Chancenmanagement gewonnenen Erfahrungen einen wichtigen Beitrag zum Erfolg zukünftiger Projekte dar.
 +
 Der Projektmanager ist dafür verantwortlich,​ sowohl sich selbst als auch seine Mitarbeiter zur Eigeninitiative anzuregen, Risiken und Chancen im Auge zu behalten, dem Risikomanagementprozess verpflichtet zu bleiben, die betroffenen Interessierten Parteien in diesen Prozess einzubeziehen und falls nötig geeignete Fachleute als Berater zur Unterstützung des Projektrisikomanagements hinzuzuziehen. Der Projektmanager ist dafür verantwortlich,​ sowohl sich selbst als auch seine Mitarbeiter zur Eigeninitiative anzuregen, Risiken und Chancen im Auge zu behalten, dem Risikomanagementprozess verpflichtet zu bleiben, die betroffenen Interessierten Parteien in diesen Prozess einzubeziehen und falls nötig geeignete Fachleute als Berater zur Unterstützung des Projektrisikomanagements hinzuzuziehen.
  
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 Mögliche Prozessschritte:​ Mögliche Prozessschritte:​
-1. Ermittlung und Bewertung der Risiken und Chancen. +  *1. Ermittlung und Bewertung der Risiken und Chancen. 
-2. Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs für Risiken und Chancen, Kommunikation,​ Einholung der Genehmigung. +  *2. Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs für Risiken und Chancen, Kommunikation,​ Einholung der Genehmigung. 
-3. Aktualisierung der Projektpläne,​ die vom genehmigten Maßnahmenkatalog für Risiken und Chancen betroffen sind. +  *3. Aktualisierung der Projektpläne,​ die vom genehmigten Maßnahmenkatalog für Risiken und Chancen betroffen sind. 
-4. Einschätzung der Wahrscheinlichkeit des Erreichens der Projektziele im festgesetzten Zeit- und Kostenrahmen sowie fortlaufende Beobachtung der Entwicklung während des gesamten Projektzeitraums. +  *4. Einschätzung der Wahrscheinlichkeit des Erreichens der Projektziele im festgesetzten Zeit- und Kostenrahmen sowie fortlaufende Beobachtung der Entwicklung während des gesamten Projektzeitraums. 
-5. Ständige Beobachtung des Auftretens neuer Risiken, Neueinschätzung schon erkannter Risiken, Planung von Notfallmaßnahmen und Änderung des Projektplans. +  *5. Ständige Beobachtung des Auftretens neuer Risiken, Neueinschätzung schon erkannter Risiken, Planung von Notfallmaßnahmen und Änderung des Projektplans. 
-6. Kontrolle des Maßnahmenkatalogs zu Risiken und Chancen. +  *6. Kontrolle des Maßnahmenkatalogs zu Risiken und Chancen. 
-7. Dokumentation der Lessons Learned für Anwendung auf zukünftige Projekte; Aktualisierung der Instrumente zur Identifizierung von Risiken. +  *7. Dokumentation der Lessons Learned für Anwendung auf zukünftige Projekte; Aktualisierung der Instrumente zur Identifizierung von Risiken.
- +
-NCB 3 März 2013 Seite 60 von 202+
  
 Angesprochene Themenfelder:​ Angesprochene Themenfelder:​
-Notfallmaßnahmen und -Pläne +  *Notfallmaßnahmen und -Pläne 
-Reserven für unvorhergesehene Abweichungen +  *Reserven für unvorhergesehene Abweichungen 
-Erwarteter monetärer Risikowert +  *Erwarteter monetärer Risikowert 
-Instrumente und Techniken zur qualitativen Risikobewertung +  *Instrumente und Techniken zur qualitativen Risikobewertung 
-Instrumente und Techniken zur quantitativen Risikobewertung +  *Instrumente und Techniken zur quantitativen Risikobewertung 
-Restrisiko und Sicherungspläne +  *Restrisiko und Sicherungspläne 
-Träger von Risiken und Chancen +  *Träger von Risiken und Chancen 
-Begegnungsstrategien und -pläne für Risiken und Chancen +  *Begegnungsstrategien und -pläne für Risiken und Chancen 
-Einstellungen zu Risiken und Chancen, z. B. Risikoaversion +  *Einstellungen zu Risiken und Chancen, z. B. Risikoaversion 
-Techniken und Instrumente zur Risikoermittlung +  *Techniken und Instrumente zur Risikoermittlung 
-Szenariotechniken +  *Szenariotechniken 
-Sensitivitäts-Analyse +  *Sensitivitäts-Analyse 
-SWOT (Strengths, Weaknesses, Opportunities,​ Threats) +  *SWOT (Strengths, Weaknesses, Opportunities,​ Threats) 
-Risikoketten+  *Risikoketten
  
 Schlüsselkompetenzen auf Levelebene: Schlüsselkompetenzen auf Levelebene:
 +
 A Hat das Management von Risiken und Chancen bei wichtigen Programmen bzw. Portfolios einer Organisation oder Organisationseinheit erfolgreich geleitet. A Hat das Management von Risiken und Chancen bei wichtigen Programmen bzw. Portfolios einer Organisation oder Organisationseinheit erfolgreich geleitet.
 +
 B Hat Risikosituationen und Chancen eines komplexen Projekts erfolgreich gemanagt. B Hat Risikosituationen und Chancen eines komplexen Projekts erfolgreich gemanagt.
 +
 C Hat Risikosituationen und Chancen eines begrenzt komplexen Projekts erfolgreich gemanagt. C Hat Risikosituationen und Chancen eines begrenzt komplexen Projekts erfolgreich gemanagt.
 +
 D Verfügt über das erforderliche Wissen in Bezug auf das Management von Risiken und Chancen bei Projekten sowie die Fähigkeit dieses anzuwenden. D Verfügt über das erforderliche Wissen in Bezug auf das Management von Risiken und Chancen bei Projekten sowie die Fähigkeit dieses anzuwenden.
  
1.04_risiken_und_chancen.txt · Zuletzt geändert: 2016/03/06 13:03 von 91.20.247.113